Festivalgesetzbuch

dAS FestivaLGESETZBUCH

 

§ 1  – Das Ankuftsgebot

 


Wer das Festivalgelände betritt, lässt Alltag, Stress und vernünftige Schlafenszeiten am Eingang zurück.

 

 

§ 2 – Die Becherpflicht


 

Ein Becher darf niemals allein sein. Für Gesellschaft ist stets zu sorgen.

 

 

§ 3 – Das Orientierungsgesetz


 

Wer sein Zelt auf Anhieb findet, hat entweder ein fotografisches Gedächtnis oder war zu früh im Bett.

 

 

§ 4 – Die DJ-Regel


 

Jeder darf Musikwünsche äußern. Ob sie gespielt werden, entscheidet das Festival-Schicksal.

 

 

§ 5 – Das Grillgut-Schutzgesetz


 

Unbeaufsichtigte Würstchen gehen nach fünf Minuten in den gemeinschaftlichen Besitz über.

 

 

§ 6 – Das Lautstärke-Paradoxon und das Mitsing-Gebot


 

Die Musik ist immer genau richtig. Wer etwas anderes behauptet, steht zu weit weg vom Lautsprecher. Liedtexte müssen nicht gekannt werden. Lautstärke ersetzt Textsicherheit.

 

 

§ 7 – Das Morgen-Danach-Gesetz


 

Wer am Morgen am frischesten aussieht, hat entweder geschummelt oder ist verdächtig.

 

 

§ 8 – Die Beweislastregel


 

Von Fotos, Videos und Sprachaufnahmen am nächsten Morgen darf nur die Hälfte geglaubt werden. Die andere Hälfte ist vermutlich noch lustiger gewesen.

 

 

§ 9 – Das Regenwetter-Urteil


 

Regen gilt nicht als schlechtes Wetter, sondern als kostenlose Bühnenshow mit Spezialeffekten.

 

 

§ 10 – Das Oberste Festivalgesetz


 

Nimm dich selbst nicht zu ernst, achte auf deine Mitmenschen und sammle Erinnerungen statt Ausreden.

 

 

 

 

 

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